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Wir hatten zusammen mit dem kleinen Kunsthandwerks-Betrieb Driehoek der Familie Friedrich im Norden Namibias eine afrikanische Dependance unserer Edition als

Namibian Games

gegründet.

Die Besonderheit dieser Spiele lag auch mit darin, das an der Herstellung wesentlich Buschleute beteiligt waren und landestypische Materialien eingesetzt wurden.

Das Spiel "Wir füttern die kleinen Nilpferde" hatte den Namen geändert und hieß Etoscha. Die Buschleute, die wesentlich an der Herstellung unserer NAM GAMES beteiligt sind, kennen von ihrem ursprünglichen Lebensraum her kaum Flußpferde. Die Tiere, die die Spiele bevölkerten, waren "ihre" Tiere. Sie waren von Spiel zu Spiel unterschiedlich. Es handelte sich nicht um Spiele, die die Perfektion von Airport-Souvenirs hatten und bestanden auch nicht aus dem von Touristen bevorzugten Hartholz, dem häufig mit schwarzer Schuhcreme ein Ebenholz-Touch verliehen wird!

Noch eine Besonderheit von Etoscha: Es gab zwei Würfel dazu. Für Perfektionisten war der Normalwürfel gedacht und für Genießer der Zebuhorn-Würfel mit Intarsien-Augen, den wir aus Madagaskar erhielten. Manchmal waren bei diesen Würfeln die Seiten nicht ganz gleich, der Zufall ist dann nicht mehr ganz zufällig.

Und in einigen Exemplaren beider Spiele befand sich eine weitere ungewöhnliche Zutat! Von den Makalani-Nüssen, dem "vegetable ivory", aus dem Spielsteine geschnitzt werden, wird nach Möglichkeit alles restlos genutzt. So wurden aus den anfallenden Kappen noch Knöpfe gezaubert.

Das neue Verpackungssystem, das wir für unsere namibischen Spiele entwickelt hatten, war den Köchern der Buschleute nachempfunden.

Reinhold Wittig beim Spielen mit Elizabeth und Karl

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